Kirche&Konzept
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Friedhöfe

Zwei Friedhöfe der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach liegen im Pfarrbezirk der Gnadenkirche:
-   der "neue Friedhof" auf dem Quirlsberg, der in Betrieb ist
-   der "alte Friedhof" neben der Gnadenkirche, der unter Denkmalschutz steht

Historischer Friedhof
Er entstand neben der Gnadenkirche
zeitgleich mit ihrer Einweihung:
im Jahr 1777.

Für die Gläubigen war das eine gewaltige Verbesserung, denn bis dahin hatten sie ihre Verstorbenen in Mülheim bestatten müssen.
Stiftungen aus der Gemeinde erweiterten und verschönerten den Friedhof neben der Kirche immer wieder.
Aber schließlich wurde er zu klein. 1869 ist in den Akten vermerkt, der Friedhof sei "durchaus gefüllt und keine einzige Stelle mehr vorhanden".
Das war die Geburtsstunde des neuen Friedhofs auf dem Quirlsberg.

Heute sind noch 34 Grabsteine auf dem historischen Friedhof erhalten: etwas verwunschen und eingegrünt.
Das älteste Grab, soweit sich feststellen lässt, datiert von 1782. Es erinnert an Iohanna Gerdraut Fues, die Gattin des Papierfabrikanten Heinrich Schnabel.

1990 stellte die Stadt Bergisch Gladbach die gesamte Anlage unter Denkmalschutz.
1994 erschien die Dokumentation "Historischer Friedhof" an der Gnadenkirche" über diesen ersten evangelischen Friedhof im Stadtgebiet.
Infos zum Buch

Artikel über den Historischen Friedhof im Kölner Stadt-Anzeiger

Evangelischer Friedhof Quirlsberg
Dieser neue Friedhof löste den "alten Friedhof" ab.
Aus Stiftungsmitteln kaufte die Gemeinde ein zwei Morgen großes Stück Land oberhalb der Kirche auf dem Quirlsberg.
1870 fand die erste Bestattung auf dem neuen Areal statt.
Das Gemeinschafts-Urnengrab auf dem Quirlsberg
    

Dieser neue Friedhof ist bis heute in Gebrauch. Dank Erweiterungen ist dort noch für etliche Gräber Platz.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts erhielt der Friedhof eine Trauerhalle, bei dessen Finanzierung sich der Kirchbauverein der Gnadenkirche stark engagierte.

  

Um die Verwaltung des Friedhofs kümmert sich das Evangelische Verwaltungsamt Rhein-Berg.
Unter seiner Federführung erhielt der Friedhof Quirlsberg im September 2009 eine Steinplastik am Haupteingang. Sie stellt das Siegel der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach in überdimensionaler Größe dar.
So ist auch die Inschrift "Spes unica in deo" (Die einzige Hoffnung in Gott) gut lesbar.
   
Auf dem Friedhof gibt es neben der Bestattung in einem "klassischen" Reihen- oder Wahlgrab auch noch weitere, besondere Bestattungsformen:
- Grabstelle für fehl- und frühgeborene Kinder bis 1000 Gramm (seit 2002)
- pflegefreie Urnengrabstätte (seit 2002)
- die "Gärten der Erinnerung"
- Grabstelle für die Beisetzung von Verstorbenen ohne Angehörige
- Grabstelle für Sammelbestattungen von Fehl- und Totgeburten (seit 2012)

Service: Leihschubkarren können gegen 2 Euro Pfand ausgeliehen werden.
Ihr Standort ist etwa 50 Meter rechts hinter dem Haupteingang.

    


Das Siegel der Evangelischen
Kirchengemeinde Bergisch Gladbach
- überdimensional in Stein -
am Haupteingang des Friedhofs

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