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Philomena Franz las im Gemeindesaal Engel am Dom
30. September 2010

Sie war die erste, die die Auszeichnung "Frauen Europas" erhielt - das war 2001.
Längst ist Philomena Franz über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Denn die Sinti-Frau, die inzwischen schon Urgroßmutter ist, hat nicht nur das Konzentrationslager überlebt, sondern setzt sich seither für die Verständigung der Völker ein. Sie ist unterwegs, um zwischen Ländern und Generationen für Verständnis zu werben. Mit Liebe statt Hass will sie Grenzen überwinden.

Jetzt war die 88-jährige Rösratherin im Gemeindesaal Engel am Dom der Gnadenkirche zu Gast. Sie las aus ihrem Buch "Zwischen Liebe und Hass" und fesselte damit die interessierten Zuhörer.

Musikalisch gestalteten Verwandte den Abend: Romano Franz, der Enkel von Philomena Franz, sorgte mit Rhythmen im Django-Reinhard-Stil für Flair. Mit von der Partie war auch dessen Sohn Maurice Peter, der Urenkel der Autorin.


Philomena Franz zu Gast
bei der Lesung im Saal
Engel am Dom.
   
Pfarrer Thomas Werner (rechts)
freute sich über den berühmten
Gast. Blumen gab's natürlich
zum Schluss, überreicht
von Andreas Kiriakidis (ganz links), dem
Generationenbeauftragten der Gnadenkirche,
der den Abend im Rahmen der
 Mehrgenerationenhaus-Arbeit organisiert hatte.
  
Philomena Franz (links)
hatte auch Fans aus der eigenen Familie dabei:
Neben Enkelin Ophelia waren es ihr
Sohn Renaldi Franz (Mitte),
Enkel Romano Franz (rechts) und
Urenkel Maurice Peter (links).
  
Vater und Sohn,
die Musiker des Abends.

Und Oma mit Enkelin.

Nach Lesung und Musik bestand die Chance
zum Gespräch und Miteinander.

  
  
Großer Urenkel mit Urgroßmutter
und Spaß mit einer Rose...
    
Fotos/Copyright: Ute Glaser
  
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