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Paulins Friedensmarsch "Paul für Peter"
Der Afrikaner lief von Berlin nach Köln - zum Kirchentag und wurde vor seiner letzten Etappe in seiner jetzigen Heimat Bergisch Gladbach jubelnd empfangen am 5. Juni 2007
  
"Paulin" heißt eigentlich Kabongo Kabeya und ist seit vielen Jahren Mitarbeiter der Gnadenkirche. Seinen Friedenslauf startete der Kongolese am 13. Mai in Berlin, wo der vorherige Kirchentag stattfand. Er möchte mit der Aktion für den Frieden werben und auf das Schicksal seines aus Deutschland abgeschobenen Freundes Peter (Pierre) aufmerksam machen, der inzwischen aus dem Kongo erneut geflüchtet ist - nach Angola.

Paulin hat den Fußmarsch am Mittwoch, 6. Juni 2007, in Köln beendet
- rechtzeitig zum 31. Deutschen Kirchentag, der an diesem Abend begann. Auf dem Heumarkt wollte er einen der Eröffnungsgottesdienste miterleben.

Zuvor konnte er aber endlich wieder eine Nacht im eigenen Bett schlafen. Darauf freute er sich am meisten, als er am Vortag seiner letzten Etappe in seiner deutschen Heimat Bergisch Gladbach eintraf.
Die Mitarbeiter der Gnadenkirche empfingen ihn jubelnd und fröhlich!

Am nächsten Morgen wurde er unter anderem von "Landesmutter" Angelika Rüttgers, Wolfgang Bosbach (MDB und Stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender), Bürgermeister Klaus Orth, Christoph Nötzel (Stellvertretender Superintendet des Evangelischen Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch) und Pfarrer Thomas Werner persönlich auf seine letzte Etappe "verabschiedet".
Außerdem wurde sein Friedenslauf im Fernsehen (Berichte in WDR, SAT 1 und Phoenix) auch von Nikolaus Schneider, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, als herausragende Leitung gewürdigt.

   
Fotos von der Ankunft in Bergisch Gladbach am Dienstag, 5. Juni
Gespanntes Warten.
Wann kommt Paulin endlich?
Vorhin rief er aus Odenthal an, dass er im Anmarsch sei.
Die Nacht zuvor hatte er in Burscheid übernachtet.
 
Da ist er!
Mit Rucksack, Hütchen, Sonnenbrille und seiner typisch guten Laune nähert er sich auf der Hauptstraße der Gnadenkirche..
 
Spalier der Kinder aus der Kita Quirl für den Heimkehrer!
Etwa 620 Kilometer hat er hinter sich.
Am nächsten Tag folgen die letzten 20 Kilometer nach Köln zum Kirchentag.
 
Wiedersehen mit Pfarrer Thomas Werner.
Dieser ist beeindruckt vom Durchhaltevermögen seines Mitarbeiters.
 
Rosen für den Weitgereisten von den Kindertagesstättenkindern.
 
 
Da freut sich einer, wieder zuhause zu sein - und bald wieder im eigenen Bett schlafen zu können.
 
Und jetzt bitte erst einmal etwas zum Trinken! Ohne Obst, sagt Paulin, hätte er die ganze Strecke nicht bewältigt. Das war für ihn fast noch wichtiger als Wasser, das er an heißen Tagen manchmal in einer Extra-Plastiktüte auch noch mitschleppen musste.

Kein Wunder, dass die Schuhe - vorm Start neu gekauft - nach der Distanz ganz abgelaufen sind!

  
Die Kinder der Kita Quirl möchten natürlich mit dem Fuß-Helden einmal aufs Bild!
  
 
Ein paar Fotos von Pfarrer Thomas Werner und seinem Mitarbeiter Paulin - das muss jetzt natürlich auch sein.
 
Gemeinsam mit Conny Uphoff, Vize-Leiterin im Q1 Jugend-Kulturzentrum (ganz rechts), wird der unermüdliche Wanderer fürs Foto lachend gestützt. Aber in der Tat: Der 37-Jährige freut sich jetzt erst einmal auf einen Stuhl!
 
Ja, diese Beine haben durchgehalten!
Und das, obwohl nach der total verregneten 60-Kilometer-Etappe zwischen Soest und Iserlohn sogar Fieber den Wanderer geschwächt hatte.
Er hatte sich von der Pfarrerin gut versorgen lassen und war am nächsten Morgen einfach wieder losgelaufen.
Hut ab!
 
Das ist noch etwas ganz Besonderes: Das Gästebuch, in das alle Pfarrbezirke sich verewigten, in denen Paulin übernachten durfte.
    Mehr Infos zu Paulins Friedenslauf?
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Fotos/Copyright: Ute Glaser
  
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