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unterwegs: Triptychon aus Weimar in der Gnadenkirche 20. bis 29. November 2009 Hoher Besuch beehrt Bergisch Gladbach: |
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zu "Luthers Reise" Das Projekt Pressemitteilung zu Projekt und Ablauf Detailliertes Ausstellungsprogramm Kurzfilm über das Projekt Luther kommt Eröffnung Luther Triptychon in Gnadenkirche Mittelalterfest à la Luther Performance "Luther kontrovers" |
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Das dreiteilige Werk zeigt Luther als Mönch,
als Junker Jörg und als Magister. Es ist auf 1572 datiert. Als Künstler gilt Veit Thim. |
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Das
Luther-Triptychon befindet sich normalerweise in Weimar. Es hängt in der St. Peter und Paul bzw. Johann-Gottfried-Herder-Kirche (links). Dort fiel es Pfarrer Thomas Werner bei einem Besuch auf. Auf dem rechten Foto ist es angestrahlt links von der Kanzel zu sehen. Das Foto unten zeigt diesen "normalen" Platz des Lutherschreins im Detail. |
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| Thomas
Werner war von dem Kunstwerk so begeistert, dass er die Idee entwickelte, Luther nach Bergisch Gladbach zu holen. Aus diesem kleinen Zündfunken wurde ein großes Projekt, das nun insgesamt vier Reisestationen des Triptychons umfasst, nämlich zunächst Gladbeck, Essen und Köln, zum guten Schluss die Gnadenkirche in Bergisch Gladbach. Dies ist ein einmaliges, noch nie da gewesenes Ereignis. Zur genauen Inaugenscheinnahme des Kunstwerks, zum Austausch mit der Weimarer Kirchengemeinde und zur Klärung der Ausleihe machte sich im Januar 2009 eine Gruppe aus Bergisch Gladbach auf den Weg. Zu ihr gehörten (auf dem Foto von links nach rechts): Pfarrer Thomas Werner, Finanzkirchmeister Ekkehard Schmidt, Hans Wolfgang Zanders und Gerhard Niebuhr als Vorsitzende des Kirchbauvereins Gnadenkirche, Pfarrer Willi Overbeck aus Essen und Presbyter Kalla Piel. |
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Pressemitteilung Zur
Genese Pfarrer Werner war von dem Triptychon so beeindruckt, dass in ihm der Wunsch aufkam, das Luther-Triptychon einmal ins Rheinland auszuleihen. In einem Gespräch mit Willi Overbeck, Pfarrer i.R. und Kulturbeauftragter der Ev. Kirche in Essen, war auch dieser spontan für eine Ausleihe des Luther-Triptychons ins Ruhrgebiet zu begeistern - und zwar mit Blick auf das am 30.10.2009 zu eröffnende "Martin-Luther-Forum" in Gladbeck und gleichsam als Vorbote für Essen als Kulturhauptstadt 2010 (zehn Jahre nach Weimar als �Kulturhauptstadt 1999). Nach einem Telefonat zwischen Pfarrer Werner und dem Weimarer Superintendenten Pfarrer Henrich Herbst im Sommer 2007 und einigen Vorgesprächen u. a. mit Vertretern der Kölner Kirchenkreise und des Ev. Kirchenverbandes Köln und Region kam es am 26.01.2009 in der Superintendantur des Kirchenkreises Weimar zu einem Gespräch zwischen Superintendent Herbst, Pfarrer Werner, Pfarrer i.R. Overbeck, Ekkehard Schmidt (Mitglied des Kreissynodalvorstands des Kirchenkreises Köln-Rechtsrheinisch und Kirchmeister), Karl-Heinz Piel (Kulturreferent der Gnadenkirche in Bergisch Gladbach), Gerhard Niebuhr (Vorsitzender des Kirchbauvereins Gnadenkirche) und Hans Wolfgang Zanders (Vorsitzender des Altenberger-Dom-Vereins). In diesem Gespräch wurde die Idee, das Luther-Triptychon ins Ruhrgebiet und ins Rheinland auszuleihen, grundsätzlich positiv bewertet und das Vorhaben als machbar eingeschätzt. Einvernehmen bestand darüber, dass die Verantwortung und die Kosten für das Ausleihunternehmen natürlich beim Träger des jeweiligen Ausstellungsortes zu liegen haben und dass das Luther-Triptychon nach der Ausleihe in unversehrtem Zustand an die Ev.-Luth. Stadtkirche in Weimar zurückzugeben ist. Zugleich wurde deutlich, dass mit Rücksicht auf die Besucher der Ev.-Luth. Stadtkirche in Weimar der Zeitraum der Ausleihe überschaubar bleiben muss. Zur
Idee Bei der Idee, das Luther-Triptychon auszuleihen und damit gleichsam "Martin Luther ins Ruhrgebiet und ins Rheinland zu holen", geht es vor allem darum, einer möglichst breiten Öffentlichkeit die herausragende Persönlichkeit Martin Luthers und die Bedeutung seines Lebens und Werkes in der Geschichte näher zu bringen. Im Zuge wachsender Säkularisierung sollen mithilfe des Luther-Triptychons und eines entsprechend umfangreichen Rahmenprogramms gerade auch jüngere Menschen mit der frei machenden Botschaft von Jesus Christus und der Gnade Gottes bekannt gemacht werden. Auch würde die Ausleihe des Luther-Triptychons die ökumenische Diskussion im Ruhrgebiet und im weitgehend katholischen Kölner Raum befruchten. Zudem könnte dies den Kulturaustausch zwischen den Landeskirchen beleben und weitere Beispiele folgen lassen. Zu
Ablauf und Programm (detailliertes
Programm) Zweiter Ausstellungsort ist vom 07.11.
bis 13.11.2009 die Marktkirche in der Stadtmitte von Essen.
Der erste Kirchenbau an dieser Stelle entstand vermutlich um 1043. Die
Marktkirche ist die ev. "City- und Kulturkirche" von Essen. Essen ist
die größte Metropole des Ruhrgebiets und sechstgrößte Stadt Deutschlands.
Die Ausstellung des Luther-Triptychons in Essen wäre zehn Jahre nach Weimar als
Kulturhauptstadt 1999 gleichsam kirchlicher Vorbote für Essen als
Kulturhauptstadt 2010. Dritter Ausstellungort ist vom 14.11.
bis 19.11.2009 die Lutherkirche in Köln-Nippes.
Die Lutherkirche wurde zur Erinnerung an den vierhundertjährigen Geburtstag des
Dr. Martin Luther 1886-1889 erbaut und ist auch heute noch ein originales und
in Köln einmaliges Beispiel neogotischer Baukunst. Die Lutherkirche ist durch
ihre zahlreichen kulturellen Veranstaltungen auf hohem Niveau auch als "KulturKirche
Köln" bekannt. Letzter Ausstellungsort ist vom 20.11.
bis 29.11.2009 die Gnadenkirche in der Stadtmitte von Bergisch
Gladbach. Die Gnadenkirche - erbaut 1777 - ist die ev. "Mutterkirche" von Bergisch Gladbach und heute die"Kulturkirche" von
Bergisch Gladbach und Umgebung. Bergisch Gladbach liegt am Rande der Kölner
Bucht und gehört zum Städtedreieck Köln-Aachen-Düsseldorf. Bergisch Gladbach
ist mit über hunderttausend Einwohnern Großstadt und zugleich Kreisstadt des
Rheinisch-Bergischen Kreises. Schließlich wird das
Luther-Triptychon am 30.11.2009
wieder nach Weimar gebracht. Der Eintritt zum Besuch der Ausstellung sowie zu den meisten Veranstaltungen ist frei. Spenden zur Deckung der Kosten und zur Förderung des Kulturaustausches Ost-West werden erbeten. Zur
Schirmherrschaft Ausblick |
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| Fotos/Copyright: Thomas Werner | ||
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