Tipps&Termine
    
Luther unterwegs: Detail-Programm
zur Ausstellung des "Lutherschreins"

Mehr zu "Luthers Reise"
Das Projekt    
Pressemitteilung zu Projekt und Ablauf   
Detailliertes Ausstellungsprogramm  
Kurzfilm über das Projekt Luther kommt  
Eröffnung Luther Triptychon in Gnadenkirche  
Mittelalterfest à la Luther   
Performance "Luther kontrovers"  

  
Ausstellungsort Gladbeck: Martin Luther Forum - 28. Oktober bis 6. November 2009

Freitag, 30. Oktober 2009, 19.30 Uhr
Eröffnung des Martin-Luther-Forums-Ruhr/ Gladbeck
An der Eröffnungsveranstaltung wird die Schirmherrin des Kulturhauptstadtprojektes Regina van Dinther, Präsidentin des Landtages NRW, das Geleitwort sprechen ("Bürgerschaftliches Engagement und Nächstenliebe"). Den Festvortrag ("Reformation und Bildungsauftrag") hält Dr. h.c. Alfred Buß, Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen.

Besichtigungszeiten Luther-Triptychon:
Samstag, 31. Oktober, 14 bis 17 Uhr
Sonntag, 1. November, 14 bis 17 Uhr
Dienstag bis Donnerstag, 3. bis 5. November, jeweils 9.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr
    

Ausstellungsort Essen: Marktkirche - 7. bis 13. November 2009
(Veranstalter: Evangelische Kirche in Essen, Domkapitel zu Essen, Historischer Verein Essen, Freunde und Förderer der Marktkirche Essen)
Samstag, 7. November 2009, 17 Uhr

Eröffnung mit
Begrüßung und Einführung "Warum Luther am Vorabend der Kulturhauptstadt in der Marktkirche?"
Grußworte: Superintendent Irmenfried Mundt und Dompropst  Otmar Vieth
Entüllung des Triptychons
Dr. Anke Repp-Eckert, Kunsthistorikerin: Kunstgeschichtliche Einordnung des Triptychons und die Bedeutung der Schule Lucas Cranach in Weimar
Choral: "Wachet auf, ruft uns die Stimme" (Philipp Nicolai, 1556-1608)
Pfarrer Dr. Hans-Georg Link: Martin Luther und die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999 - eine ökumenische Herausforderung"
Choral:  "Wie schön leuchtet der Morgenstern" (Philipp Nicolai)
Vater unser
Aaronitscher Segen: Superintendent Mundt und Dompropst Vieths
Orgelnachspiel
Danach: informelle Gespräche und Imbiss in der Unterkirche

Dienstag, 10. November, 19.30 Uhr, Altfriedsaal des Domkapitels
Ab 18.30 Uhr: Gelegenheit zur Betrachtung des Altarbildes in der Marktkirche (Fußweg 5 Minuten zwischen Dom und Marktkirche)
19.30 Uhr: Dr. Ute Küppers-Braun: "
und dann wurde die Cantzel tapfer gegeißelt - Reformation und Gegenreformation in Essen", Vortrag und Aussprache

Donnerstag, 12. November 2009, 17 Uhr, Marktkirche
Evangelische Vesper mit Chorälen und Chorstücken aus dem Essener Gesangbuch von 1614 (Essendisches- oder auch Stadtgesangbuch)
Gestaltung: Heinrich Gehring, Pfarrer i. R. und Thomas Rudolph, Kirchenkreiskantor
Als Zugaben in
einer Vitrine ausgestellt: die originale Gerichtsakte des Rechtsstreites zwischen dem Rat der Stadt Essen und dem Stift Essen vor dem Reichskammergericht zu Speyer, begonnen 1568 und beschieden am 4. Februar 1670 (Archiv der Altstadtgemeinde Essen) sowie ein Exemplar des Essendischen Gesangbuches aus dem Jahre 1726 (Stadtarchiv Essen)

Besichtigungszeiten Luther-Triptychon:
werden noch bekannt gegeben...
   

Ausstellungsort Köln-Nippes: Lutherkirche - 14. bis 19. November 2009
Sonntag, 15. November 2009, 11 Uhr
Gottesdienst

Montag, 16. November, 20 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Oswald Bayer: Luther als Heiliger?

Dienstag, 17. November, 20 Uhr
Konzert mit Mulo Francel und Nicole Heartseeker (Orgel und Saxophon)

Mittwoch, 18. November, 18 Uhr
Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag: "Mauern überwinden"

Ausstellungsort Bergisch Gladbach: Gnadenkirche - 20. bis 30. November 2009
Freitag, 20. November, 17 Uhr
Eröffnung mit
Begrüßung, Hintergründen und Ziel der Ausleihe, Dank an Schirmherren und Ev. Kirche in Weimar, Aussprache und Rückfragen, Musik
abschließend Empfang im Gemeindesaal Engel am Dom

Samstag, 21. November, 18 Uhr
Konzert: "musicam habe ich allzeit lieb gehabt" (Martin Luther), weltliche und geistliche Lieder aus der Zeit der Reformation
mit
Fortuna Canta: Stefanie Brijoux, Sopran; Lucia Mense, Blockflöte; Ute Faust, Viola da gamba; Holger Faust-Peters, Viola da gamba

Martin Luther, Theologe und Übersetzer der Heiligen Schrift, war auch als Dichter, Komponist und Sänger bekannt. Seine Musik und die seiner Anhänger soll in diesem Konzertprogramm Gehör finden. Dabei beschränken wir uns nicht auf die geistlichen Choäle, sondern beziehen Lieder aus allen Lebensbereichen ein, die den Menschen der Renaissance-Zeit eindrücklich beschreiben. Darum stehen protestantische Lieder neben zünftigen Trinkliedern, Jahreszeitenlieder, die von der Not im Winter berichten, neben zarten Liebesliedern.

Fortuna Canta widmet sich in erster Linie der Musik des ausgehenden Mittelalters. Sowohl weltliche als auch geistliche Programme aus dieser Zeit zählen zu ihrem Repertoire. 2009 erschien ihre erste CD "Tres gentil cuer". In letzter Zeit erweiterte das Ensemble seine Programme um Werke der frühen und in diesem Programm auch späteren Renaissancezeit. Für alle Programme werden authentische Instrumente eingesetzt.

Sonntag, 22. November, 10 Uhr
Gottesdienst mit Abendmahl zum Ewigkeitssonntag

Sonntag, 22. November, 17 Uhr
Lesung mit Doris zur Linden, Flensburg
anschließend Empfang im Gemeindesaal Engel am Dom

Montag, 23. November, 19.30 Uhr
Vortrag: Pfarrer Dr. Hans-Georg Link, Köln, Präsident der deutschen Region der Internationalen Ökumenischen Gemeinschaft, spricht über Martin Luther und die "Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre von 1999 - eine ökumenische Herausforderung"
Referat, Diskussion, Musik - anschließend Empfang

Dienstag, 24. November, 19.30 Uhr
Konzert: "mit Lust und Liebe singen"
Martin Luthers Lieder gemeinsam singend neu entdecken: 37 Lieder sind uns von Martin Luther überliefert, die meisten stammen in Text und Melodie von ihm. Der größte Teil findet sich noch heute im Evangelischen  Gesangbuch. Lieder wie "Vom Himmel hoch" oder "Ein feste Burg" sind zu Kernstücken unseres Liederschatzes geworden; andere Lieder beschreiben Hauptinhalte christlichen und evangelischen Glaubens - allen gemeinsam ist die kraftvolle Sprache und eindringliche Melodik, die beide die Kultur des deutschsprachigen Raumes wie kaum etwas anderes geprägt haben. Martin Luther hat die gemeinschaftsbildende Kraft des gemeinsamen Singens und Musizierens gespürt und sie für seine reformatorischen, erneuernden Ziele einzusetzen gewusst.

Das Ensemble Flötissimo begleitet den gemeinsamen Gesang auf Blockflöten von Sopran bis Subbass und Truhenorgel mit Musik aus Luthers Zeit; Leitung und Orgel: Susanne Rohland-Stahlke
anschließend Empfang

Mittwoch, 25. November, 19.30 Uhr
Vortrag: Dr. Anke Repp-Eckert, Kunsthistorikerin, Essen spricht über "Das Weimarer Luther-Triptychon von 1572 - Kunsthistorische Betrachtungen zum Stil und zur Ikonographie"
Referat,
Diskussion, Musik - anschließend Empfang

Donnerstag, 26. November, 19.30 Uhr
Vortrag: Pfarrer Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchton-Akademie, Köln, referiert über "Wir sehen jetzt durch einen Spiegel, dann aber von Angesicht zu Angesicht" (1. Kor 13,12) sowie über Gedanken zur Theologie Martin Luthers und zur Identitïkation des Christseins
Referat
, Diskussion, Musik - anschließend Empfang

Freitag, 27. November, ab 17 Uhr
Mittelalterliches Fest rund um die Gnadenkirche: "Warum rülpset und furzet ihr nicht?"
Essen, Trinken und Feiern wie zu Luthers Zeiten

Samstag, 28. November, 20 Uhr
Konzert: Farfarello auf Kirchenkonzert-Tour 2009 (in Verantwortung der Agentur "Mirio", Düsseldorf)

Sonntag, 29. November, 10 Uhr
Gottesdienst zum 1. Advent

Sonntag, 29. November
15 bis 17 Uhr:
Offener Ökumenischer Adventsnachmittag im Gemeindesaal Engel am Dom
ab 17 Uhr: Performance "Luther kontrovers" von und mit Christine Hofmann, Vladimira Plagens und Pfarrer Thomas Werner
danach: Abschluss der Ausstellung des Luther-Triptychons und Empfang

Besichtigungszeiten Luther-Triptychon:
täglich ab 10 Uhr bis zum Abschluss des Abendprogramms
Führungen für Gruppen nach Vereinbarung mit dem Gemeindebüro der Gnadenkirche, Fon (0 22 02) 3 80 37

Anlässlich der Ausleihe des Luther-Triptychons findet bei gleichen Öffnungszeiten im Gemeindesaal Engel am Dom eine
Ausstellung von Holz- und Kupferstichen mit Motiven aus der Reformationszeit statt.

   
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