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Luther unterwegs: Performance "Luther kontrovers"

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Kurzfilm über das Projekt Luther kommt  
Eröffnung Luther Triptychon in Gnadenkirche 
Mittelalterfest à la Luther   
Performance "Luther kontrovers"  

   
Die Bergisch Gladbacher Schauspielerinnen Vladimira Plagens und Christine Hofmann entwickelten zu Ehren der Station des Luther Triptychons in der Gnadenkirche eine Performance: "Luther kontrovers". Sie wurde als Schlusspunkt des Triptychon-Besuchs in der Kirche gezeigt, am Sonntag, 29. November 2009.

In der Performance spielten die beiden Frauen gemeinsam mit Pfarrer Thomas Werner, der die Rolle eines Rezitators inne hatte, die Lebensphasen Martin Luthers durch - in pointierter und eindrucksvoller Weise.
Musikalisch begleitet wurde die Aufführung von Kirchenmusikerin Susanne Rohland-Stahlke durch Orgel und Gesang.

Danach gab's gratis Lutherwurst, Lutherbier und Grünkohl für die Anwesenden zum Abschluss.


Szene der Luther-Performance,
beobachtet vom gemalten Luther.
   

Viele gespannte Zuschauer
in der Gnadenkirche...

... hörten Pfarrer Thomas Werner als
Luther-Rezitator zu.
  

Den Luther-Worten folgte flugs
das Spiel.

Christine Hofmann als
Kirchenvertreter.
   
Vladimira Plagens anfangs
als Händler
mit Reliquien.
   
Vom Ablasshändler
wurde auch das Publikum nicht verschont.
  
Luther tritt auf.
Noch ganz der junge Mann seiner Zeit,
der sich für Religion interessiert.
   

Dem Anlegen des Mönchsgewands (links)
folgt das Hadern mit sich und Gott.
   
Die Beichte als probates Mittel,
Bedenken zu zerstreuen.
Und der Apfel der Versuchung (rechts),
den die Kirchenvertreter immer wieder
Mönch Martin Luther reichen.
   

"Beichte!" Aber der Zweifel bleibt.
Luther zerbricht ein Kreuz (oben),
dann wieder geißelt er sich (rechts).
Schließlich soll er verwalten und lehren (unten).
   
   
Die Ablasshändler,
Beichte und Absolution gegen Geld bietend,
ziehen weiter durchs Land
... und durch die Kirchenbänke.
   
Von den Einnahmen prasst der Klerus
und versucht,
Luther zu vereinnahmen.
   
Aber Luther spielt nicht länger mit.
Die 95 Thesen hat er angeschlagen (links)
und verteilt sie unters (Gnadenkirchen-)Volk.
  
Aktion am Triptychon.
Luther wird vom Klerus umgarnt,
soll widerrufen.
Das tut er nicht.
   

Das Mönchgewand ist abgelegt,
Katharina von Bora tritt auf die Bühne
und in Luthers Leben.

Sie wandelt sich von der Nonne zur
Ehefrau (links) und gründet mit
Luther einen großen Hausstand.
  
Die Familie wächst.
(Links mit der Krippe dargestellt.)
Und Luther lädt zudem viele Gäste ein.
Auf der großen Tafel drängen sich die Teller (rechts),
es wird eng.

Kummer, als das Töchterchen Magdalena
stirbt (unten).

  
   
Pfarrer Thomas Werner dankte
anschließend den engagierten Schauspielerinnen.
  
Und natürlich auch Susannen Rohland-Stahlke,
die durch Orgelspiel und Gesang in die
Aufführung eingebunden war.

Und Luther schaute bei all dem
gewissermaßen zu!

   
  
Es blieben:
Die Teller auf Luthers Tafel
(dem nackten Gnadenkirche-Altar)
und die zerfetzten 95 Thesen.
Manch einer nahm unversehrte Blätter
jedoch mit nach Hause.
   
Wer wollte,
konnte bei Gemeindehelferin Dagmar Pelz
noch etwas "Luthermäßiges" erwerben.
Ansonsten bedankte sich der Pfarrer
bei seinem Team
für die gelungenen 10 Tage Luther
mit roten Rosen.
  
Und frei Essen und Trinken
vor der Kirche.
Mit Lutherwurst und Lutherbier.

Tschüss Luther!

  
Fotos/Copyright: Ute Glaser
   
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