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Kindergarten-Museum NRW eingeweiht
Einziges Museum dieser Art in Nordrhein-Westfalen - Standort: Q1 Jugend-Kulturzentrum

Quirlsberg 1
51465 Bergisch Gladbach
Telefon (0 22 02) 24 36 40
Fax (0 22 02) 24 36 41   
info@kindergarten-museum.de
   
www.kindergartenmuseum.de  
  

Öffnungszeit: dienstags 10 bis 13 Uhr und nach Vereinbarung
Eintritt: 2 Euro, Kinder 1 Euro

  
Offiziell eingeweiht ist das Kindergarten-Museum in Bergisch Gladbach seit 7. März 2005.
zur Einweihungsfeier

"Provisorisch" geöffnet hatte das Museum bereits - mit einer Vorläufer-Ausstellung aus Fundus-Beständen - seit Frühjahr 2004, nachdem die Museumsräume gefunden und bezogen waren: im Parterre des Q1 Jugend-Kulturzentrums auf dem Quirlsberg.

Gesammelt hatten die engagierten Mitglieder des Bergisch Gladbacher Trägervereins "Kindergarten-Museum e.V." die Schätze freilich schon viel länger: seit rund zehn Jahren.
Allen voran (im Foto rechts) Vorsitzender Georg Geist und seine Stellvertreterin Konstanze Rehr.

  
Die mit der offiziellen Eröffnung ist nun die Dauerausstellung zu sehen, die das Museum kennzeichnet:
Es geht um die Geschichte des Kindergartens und der Kindergartenpädagogik.
In mehreren Räumen finden Besucher daher Trachten der "Tanten" genauso wie Literatur der Pädagogen und Kindergartenspielzeug aus früheren Jahrzehnten.
   

Käthe Kruse Puppen, Murmeln, Schildkröt-Puppen und selbstgebastelte Nachkriegsautos gehören genauso zur Palette des Museums wie eine "Töpfchen-Bank" aus DDR-Zeiten, die von drei Kindern gleichzeitig benutzt werden kann, oder diverse Bilderbücher.

  
Ein Museumsshop mit Holzspielzeug, modernen Kinderbüchern, selbstgemachten Wundertüten und vielerlei nettem Kleinkram rundet das Museum ab.
   
   
Einweihungsfeier
Kinder der Kita Quirl eröffneten mit Kita-Leiterin Iris Schäfer (spätere Iris Deus, rechts im linken Bild) die sehr gut besuchte Einweihungsfeier mit alten und neuen Kinderliedern. Zum Beispiel mit "Wie das Fähnchen auf dem Turme" (rechts).
  
Auch unter den Gästen waren zahlreiche Kinder.
  
Das Lokalstudio Köln des WDR filmte den Auftritt und vieles mehr, um Appetit am selben Abend in der Lokalzeit auf das neu eröffnete Kindergarten-Museum zu machen.
  
Peter Nonn (links), Leiter des Q1 Jugend-Kulturzentrums, sorgte buchstäblich für den richtigen Ton der Eröffnungsveranstaltung.
Und seine Q1-Kollegen halfen mit im Hintergrund.
  
Durchs Programm führte als Moderatorin Cornelia Schwöppe. Ihre Frage an die Kita-Kinder, was es im neuen Museum denn gäbe, quittierte ein Junge mit der Vermutung: "Lauter ausgestorbene Sachen."
  
Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Georg Geist, sprach Karl Hubert Hagen (am Pult links) als Stellvertretender Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach das erste Grußwort.
Ihm sei angesichts der alten Spielzeuge das Herz aufgegangen und deutlich geworden, "mit wie wenig wir damals zufrieden waren".
   
Pfarrer Thomas Werner (links im bunten Bühnenlicht) machte deutlich, dass er sich zunächst gefragt habe, ob unter das Dach des Jugendzentrums, dessen Träger der Bezirk Gnadenkirche ist, ein Museum passe. Aber: Allen gehe es um die Jugend. Und die evangelische Arbeit an der Gnadenkirche habe ihre Wurzeln 1775 in der Arbeit mit Kindern.
  
Er überraschte den Verein nicht nur mit dem kleinen Messingengel der Gnadenkirche, sondern auch mit einem Scheck.

Vereinsvorsitzender Georg Geist (rechts) hatte deutlich gemacht, dass das Kindergartenmuseum nicht nur interessierten Besuchern aller Art Einblicke in vergangene Zeiten gewähren soll, sondern dass es vor allem auch heutigen Erziehern und Erzieherinnen für Fortbildungen zur Verfügung stehen wird.
Speziell der Literaturfundus des Museums ist riesig.

  
Q1-Hausherr Peter Nonn, Leiter des Jugend-Kulturzentrums, hieß den neuen "Untermieter" mit Blumen willkommen.
   
Die Blumen behielt der Vorsitzende jedoch nur eine kurze Weile, dann gab er sie mit Nonns Einverständnis an seine Stellvertreterin Konstanze Rehr weiter.
  
Freute sich über den Standort Bergisch Gladbach des Museums: Werner Eßer (rechts), Geschäftsführer der Arbeiterwohlfahrt des Rheinisch-Bergischen Kreises, der daran erinnerte, dass als Domizil auch das Rautenstrauch-Joest-Museum im Gespräch gewesen seil
   
Grüße vom Land:
Bernt-Michael Breuksch (links) vertrat das Ministerium für Schule, Jugend und Kinder.

Zeitzeugin Dr. Elisabeth Siebenmorgen (rechts mit Georg Geist) war Wegbereiterin der kleinen altersgemischten Gruppe.

  
Hielt den Festvortrag:
Dr. Günter Erning von der Universität Bamberg sprach über Kindertageseinrichtungen in NRW.
   
Mehr Infos?? Bericht auf www.kirche-koeln.de
Fotos: Copyright Ute Glaser
  
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