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Karneval 2005
an der Gnadenkirche am Karnevalssonntag

Dieser Karneval hat neue Maßstäbe gesetzt.
Noch nie war an der Gnadenkirche so viel los, als der Karnevalssonntag anbrach.
Nicht nur Nahrung in flüssiger Form, sondern auch in diversen festen Varianten ist dieses Mal an verschiedenen Ständen angeboten worden - und ging weg wie nix.
Dazu fetzige Musik aus großen Boxen, die vor der Kirche standen.

Ob das Heidi Klum von ihrem Wagen 39 aus wahrgenommen hat? Vermutlich nicht, weil sie zu dieser Zeit genau an der anderen Wagenseite stand! Aber: Das nächste Karneval kommt bestimmt - und Heidi sicher mit einem Wagen mal wieder vorbei.

Hier ein kleiner fotografischer Streifzug mit einer absolut närrischen Geschichte verwoben.
Wer in ihr die Hauptrolle spielt? Natürlich der Pfarrer!


Hier Pfarrer Thomas Werner zu Beginn noch recht normal . . .
(zur Verwandlung gleich hier nachschauen!)
   
Viel Volk strömte zur Kirche an diesem Sonntag, angelockt dieses Mal nicht vom Glockengeläut, sondern vom Gockelgebein . . .
   
. . . und so versammelten sich die Massen zwischen Hähnchengrill und Musikanlage.
Nonnen genauso wie Punks.
.
  
Außerdem gab es in dem einen Pavillon (links) außer Getränken auch Gulaschsuppe und Brühwürstchen, in dem anderen (rechts) Leckeres vom Grill.
  
Da fühlten sich große Gäste wohl . . .

. . . und auch ganz kleine.

   
Und natürlich Pfarrer Thomas Werner, der sich schnell in dem jecken Völkchen akklimatisierte!
   
Besonders am Stand von Gemeindehelferin Dagmar Pelz, Georg Becker und anderen Getreuen herrschte Hochbetrieb.
  
Während Georg Becker sich um die Getränke kümmerte, gab Dagmar Pelz das Essen aus.

Mal Suppe . . .

    
. . . mal Würstchen.
  
Wir wissen nicht, was Dagmar Pelz in die Suppe gerührt hatte, aber schon bald herrschte ausgelassene Stimmung am Stand!

Es wurde umarmt . . .

. . . und gebützt!
   
Bei soviel Narretei gab sich Pfarrer Werner geschlagen - und bat auch um solch ein Frohsinn förderndes Tellerchen Suppe.
   
Einmal närrisch abgefüllt, war der Erfolg durchschlagend:
Bei ihm und seiner Gemeindehelferin blieb es noch beim Blick über die Theke . . .
   
. . . aber schon der nächstbesten Mitarbeiterin kam er so nahe, dass sich deren Ehemann flugs einschaltete.
   
Er hielt mal seine Medienbeauftragte Ute Glaser im Arm (links, das bin ich als Texterin dieser Zeilen übrigens selbst), mal diese andere Dame.
Immer auf der Suche nach was? Ja, nach seiner eigenen Frau natürlich!
  
Nein, Thomas Werner, das ist sie auch nicht!

Aber wie sollte er - mit dem närrischen Essen im Leib, das seine Adern durchströmte - seine Frau in diesem Trubel finden?

  
Zumal just die 111 Wagen des Gladbacher Zugs an der Kirche vorbei rollten.

Die Schildgener Clowns (links) genauso wie Topmodel Heidi Klum (rechts) mit Seal, Freunden und Familie (rechts).

  
Schließlich wurde ein Fährtensucher von Dagmar Pelz ausgeschickt, Pfarrersfrau Kirsten Werner aufzuspüren.

Andere führten detektivische Gespräche mit den Umstehenden.

 

   
Ute Glaser (ganz links) guckte sogar nach, ob unter den  Krokodilkostümen tatsächlich Heidi und Seal steckten - und nicht etwa die Pfarrersfrau.
  
Und dann endlich: Kirsten Werner ward inmitten der Menschen gesehen!

. . .  gerade im Begriff, ein Tellerchen Suppe sich reichen zu lassen!

Überglücklich schlossen sich die Eheleute in die Arme!
   
Nicht nur die Kinder machten da große Augen!
   
Die schunkelnde Freudenmusik wurde voll aufgedreht . . .
   
. . . und die Menschen tanzten vor Freude!
  
Und sie tanzten und tanzten.
   
Und manche konnten gar nicht aufhören zu tanzen.
   
Und wenn sie nicht gestorben sind, dann tanzen sie wohl noch heute - oder jedenfalls wieder beim nächsten Gladbacher Karnevalszug an der Gnadenkirche.
  
Fotos/Copyright: Ute Glaser Impressionen vom Karnevalszug 2004
  
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