Tipps&Termine

Flutopfer-Hilfe für Sri Lanka
Private Initiative eines deutsch-singalesischen Ehepaars aus Bergisch Gladbach

Hier die Pressemitteilung:

 

Bergisch Gladbach, im Januar 2005                                         

An die Presse

„Flutopfer-Hilfe für Sri Lanka“
Private Initiative eines deutsch-singalesischen Ehepaars aus Bergisch Gladbach

Familie Arachchige in Bergisch Gladbach geht es gut. Der Junge ist 12 Jahre alt und in Bergisch Gladbach geboren, das Mädchen ist 9 Jahre alt und in Sri Lanka zur Welt gekommen.
Die Eltern, die zwischen beiden Welten leben, weil sie in Deutschland und Sri Lanka aufgewachsen sind, haben jetzt eine private Hilfsaktion für die Flutopfer in Sri Lanka gestartet.

„Wir haben Glück, dass alle überlebt haben“, sagt Martina Arachchige über die Angehörigen der Familie, die im Südwesten der Insel nahe Bentota lebt. Ein Schwager habe sich beim Retten von Menschen aus den Fluten verletzt, ein anderer während seines polizeilichen Einsatzes. „Aber darum geht es eigentlich nicht.“
Ihr Mann Jayantha war so schockiert von der Katastrophe, dass schon kurz darauf trotz der beruhigenden Familiennachrichten mit einigen Spenden in die alte Heimat flog und sich zwei Wochen lang im Land umsah. „Ich muss wissen, was los ist und wie ich helfen kann“, meinte er. Er war schockiert. Ein furchtbarer Gestank habe über der ganzen Küste gelegen.

Arachchiges handelten und begannen, eine private Flutopferhilfe aufzuziehen.
„Wir möchten da helfen, wo die große internationale Hilfe nicht hinkommt“, erläutert Martina Arachchige. Es gebe auch viele Menschen, die nicht direkt von der Flut betroffen sein, die also Leben, Hab und Gut noch hätten, jedoch indirekt litten: Weil zum Beispiel das Hotel nicht mehr steht, das für Arbeit sorgte, was Familien plötzlich ohne Einkommen dastehen lässt. „Diese Menschen bekommen bisher keine Hilfe.“

Die Hilfe soll Einzelfallhilfe sein, die einmalig für Essen oder Kleidung gezahlt wird. Sie kann aber auch über einen längeren Zeitraum gewährt werden, bis zum Beispiel eine Familie wieder selbst für ihren Unterhalt sorgen kann.

Einige konkrete Beispiele der Fluthilfe für Menschen, die aus internationalen Töpfen nichts bekommen:

-     Vier Geschwister an der Ostküste im Alter von 1 bis 20 Jahren, deren Eltern beim Marktbesuch starben und jetzt ohne Einkommen sind, was für die Älteste Abbruch des Studiums und Arbeit oder Heirat bedeuten wird – wenn nicht finanziell geholfen wird

-     Eine vierköpfige Familie, deren Vater überlebte, aber deren Haus weggerissen wurde und die jetzt kein Obdach hat – wenn nicht finanziell geholfen wird

-    Etliche Familienväter, die keine Arbeit in den zerstörten Hotels mehr haben und die nun kein Einkommen haben – wenn nicht finanziell geholfen wird

Arachchiges haben ein Konto eingerichtet für Spendengelder. In Sri Lanka sorgen Familienangehörige für angemessene Weiterleitung.

Konto: Postbank Dortmund, BLZ 440 100 46, Konto-Nummer 684 989 461

Für Aranchchiges und die Flutopfer ist jeder Euro wichtig. Ob einmalig oder per Dauerauftrag eingezahlt.
Denn schon 50 Euro genügen, um den Lebensunterhalt einer vierköpfigen Familie in Sri Lanka zu sichern.

Der Ev. Pfarrbezirk Gnadenkirche hat das Projekt der Familie bereits mit zwei Benefiz-Konzerten unterstützt.

Infos: Familie Arachchige, Telefon (0 22 02) 24 50 92

Vielen Dank für eine Veröffentlichung!

Mit herzlichen Grüßen

i.A. Ute Glaser, Medienbeauftrage

Home     Nach oben