| "Wo die Liebe wohnt, da ist Gott ..." |
Miteinander – Füreinander
"Ubi
caritas, ibi deus" Sondersammlung
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Ihre Gabe - ein Hoffnungsschimmer für die Waisenkinder von Langa |
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In
der Ecke sitzt ein kleines Mädchen. Unruhig schaukelt es mit dem Oberkörper
hin und her. Ihr Kopf ist verhüllt mit einer ausgeblichenen Wolldecke.
„Das ist Zodwa. Die Decke nimmt sie überall hin mit. Sie verdeckt damit
die Narben, die von einer Kerosin-Verbrennung
herrühren“, erzählt
uns
Doreen. Wir
sind im Golden
Girls, einem Haus für
Straßen- und Waisenkinder in Langa. Langa ist das älteste Township von
Kapstadt und zugleich bis heute bitterarmes Slum. 50 Kinder werden
inzwischen im Golden Girl betreut. Fast alle Kinder leiden an Aids, viele
darunter sind geistig und körperlich behindert.
Arme, verlassene
und vernachlässigte
Geschöpfe, die zuvor Aggression und
brutalste Gewalt bis hin zu Säuglings- und Kindesmissbrauch über sich
ergehen lassen mussten. Doreen Nabe, Gründerin und zugleich Leiterin der
Einrichtung, erzählt von den Anfängen des Hauses. "Im Grunde
verdankt das Golden Girl seine Entstehung einem einzigen Kind. Ich war zu
Besuch bei meiner Tante in Johannesburg. Ich hörte, wie nebenan in einer
ärmlichen Blechhütte ein kleines Kind immer wieder schrie und bitterlich
weinte. Ich erfuhr, dass dieses Kind die meiste Zeit allein gelassen
wurde. Kurzerhand nahm ich das Kind mit nach Kapstadt."
Mit
zäher Entschlossenheit begann Doreen nicht nur für dieses Kind,
sondern für viele andere Kinder in ähnlichen Situationen Hilfe zu
suchen. Ihre hartnäckigen Bemühungen hatten schließlich Erfolg. 1994
bekam sie Geld zum Bau einer bescheidenen Unterkunft. Das Golden
Girls entstand ... |
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(Fotos aus den Vorstädten Kapstadts) |
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War anfangs
nur an eine Tagesbetreuung gedacht, so zeigte sich bald, dass dies nicht
ausreichte. Heute wohnen 42 Kinder im Golden Girls. Weitere achtzehn Kinder werden tagsüber betreut. 13
Helfer sind im Einsatz, die sich für ein karges Entgelt um die Kinder kümmern. Viele Kinder sind in einem Alter, wo sie eigentlich in der Schule sein sollten. Da sie oft nicht einmal Geburtsurkunden oder ähnliche Ausweispapiere haben, ist es schwierig, die Kinder ohne diese Dokumente überhaupt einzuschulen. Außerdem brauchen sie Schulkleidung, Bücher und Lernmöglichkeiten. |
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Vor dem
Hintergrund dieser Not und dieses Elends wurde vom Presbyterium der
Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach beschlossen, den Erlös
der Sondersammlung 2002/2003 (4. Advent bis Ostern 2003) den Kindern dieses Hauses zugute kommen zu
lassen, aber auch darüber hinaus wird bis heute für dieses sinnvolle,
Kindern ohne
vermeintliche Zukunft helfende Projekt kräftig gesammelt.
Wir bitten herzlich um Ihre großzügige Gabe und Spende, die Sie auch gerne in unseren Gemeindebüros, in unserem Verwaltungsamt oder auf u.g. Konto einzahlen können. Selbstverständlich bekommen Sie eine steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung fürs Finanzamt. Um in dem von Korruption geplagten Südafrika Missbrauch zu verhindern, ist in Kapstadt ein Sonderkonto eingerichtet worden, auf das wir die eingegangenen Spenden überweisen. Zudem wacht eine eigens dafür eingerichtete Sonderkommission über die Verwendung der Gelder. Zu dieser Kommission gehört auch Armin Pflanz, einem Vertrauten der Evangelischen Kirchengemeinde Bergisch Gladbach, der in Kapstadt lebt. Er wird regelmäßig über die Verwendung der Gelder berichten. Darüber hinaus ist Pfarrer Thomas Werner mit einem Amtskollegen, einem Arzt und einer Medizinisch-Technischen-Assistentin im März 2003 nach Kapstadt gereist (alle natürlich auf eigene Kosten), um sich vor Ort ein Bild zu machen. |
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Bitte helfen auch Sie mit, dass diese Kinder menschenwürdig leben können! Sie wünschen mehr
Infos? |
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„Es
stehen immer Menschen neben uns, die unsere Liebe brauchen ...“ Spenden
erbitten wir auf das Konto der Evangelischen Kirchengemeinde
Bergisch Gladbach Selbstverständlich
erhalten Sie für Ihre Gabe eine gesonderte Spendenbescheinigung zur
Vorlage beim Finanzamt. |
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Haben
Sie Mailen Sie, schreiben Sie oder rufen Sie einfach an! |
| Kontakt und Infos Pfarrer Thomas Werner Quirlsberg 2 51465 Bergisch Gladbach Fon (0 22 02) 3 08 71 Fax (0 22 02) 25 32 46 E-Mail pfarrer-werner@netcologne.de |
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