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Ökumenischer Bittgottesdienst für Japan und die Welt
Freitag, 18. März 2011

Einladung zum Bittgottesdienst

   

Die geistlichen Vertreter der Kirchen

   

Gott spricht:
„Wenn ihr umkehrt und das Vertrauen bewahrt, so wird euch geholfen.
Allein durch Stillesein und Hoffen werdet ihr stark!“
(nach Jesaja 30,15

Erdbeben, Tsunami-Flutwelle und beschädigte, verstrahlende Atomkraftwerke:
Angesichts der furchtbaren Ereignisse und der sich dramatisch zuspitzenden Lage in Japan wird überall in der Welt jetzt für die Katastrophen-Region gebetet.
Hier vor Ort luden die Evangelische und die Katholische Kirche in Bergisch Gladbach und Bensberg kurzfristig zu einem Ökumenischen Bittgottesdienst für Japan und die Welt am Freitag, 18. März 2011, ein. Es war der erste offizielle ökumenische Bittgottesdienst dieser Art im Rheinisch-Bergischen Kreis und wohl auch im Raum Köln.

Der Gottesdienst war als Zeichen der Solidarität gedacht. Und viele wissen aus eigenem Erleben: Beten hilft. Zwar nicht immer, aber oft. Deshalb, so die Geistlichen, fahren Sie auch zu Hause damit fort!
Viele Gläubige folgten der Einladung in die Gnadenkirche, wo sie mit Hausherr Pfarrer Thomas Werner mit etlichen weiteren geistlichen Vertretern der verschiedenen Gemeinden gemeinsam für die gebeutelte Region und die dort lebenden Menschen beteten und Gottes Hilfe erbaten.

Die Ansprache hielt Pfarrer Kurt Röhrig, Vorsitzender des Ökumeneausschusses im Rheinisch-Bergischen Kreis und ehemaliger Superintendent des Kirchenkreises Köln-rechtsrheinisch.
Musikalisch unterstützten die QuirlSingers den Gottesdienst.

Bei der Kollekte am Ausgang füllten sich die Klingelbeutel randvoll mit Scheinen: Sie sind für die von Diakonie und Caritas unterstützten Hilfsprojekte in Japan gedacht.

Bericht über den Bittgottesdienst auf www.kirche-koeln.de

  
Fotos vom Bittgottesdienst

Gnadenkirchen-Pfarrer Thomas Werner
(rechts) und Manfred Hartmann (links),
Pastoralreferent an St. Laurentius,
eröffneten den Gottesdienst.

Quelle für Kraft und Glauben:
Die Geistlichen  hatten ihre
Bibeln und Bücher in die Kirche
mitgebracht.
  
Pfarrer Ingo Siewert (ganz links),
Vorsitzender der Evangelischen Kirchengemeinde
Bergisch Gladbach,
und Pfarrer Axel Becker (rechts im linken Foto)
wirkten am Gottesdienst genauso mit
wie Pfarrer Jörg Schmidt (rechts), Vorsitzender
der Evangelischen Kirchengemeinde Bensberg,
und weitere Geistliche.
  
Die Fürbitten sprachen Vertreter der kirchlichen
Gemeindegremien beider Konfessionen (rechts),
darunter Gabriele Behr, Vorsitzende des
Kreiskatholikenrats.
Links: Stephan Zinnecker, Pastoralreferent
für den Pfarrverband Bergisch Gladbach-West. 
Sie gedachten der Opfer, der Helfer,
der Verantwortlichen und auch uns,
die wir diese Katastrophe nicht losgelöst
von Deutschland betrachten können.
  
Die Ansprache hielt Pfarrer Kurt Röhrig (links),
Vorsitzender des Ökumeneausschusses
im Rheinisch-Bergischen Kreis
und ehemaliger Superintendent
des Kirchenkreises Köln-rechtsrheinisch.
Er sprach über das Jesaja-Wort
und erklärte, dass es in einer Situation wie jetzt
 schwer sei, das Vertrauen in Gott
zu bewahren. Allerdings, so betonte er, hätten
die Menschen die atomare Katastrophen
- im Unterschied zur Naturkatastrophe -
selbst zu verantworten.
Sie seien zu Grenzgängern
zwischen Heil und Unheil geworden.
  
  

Den Segen Gottes erbat eindringlich
die Refrather Pfarrerin Birgit Dwornicki.
Bericht über den Bittgottesdienst
auf www.kirche-koeln.de lesen
    
Fotos/Copyright: Ute Glaser
  
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