Tipps&Termine
   
Benefiz für Japan
Sonntag, 10. April 2011

Festivalstimmung an der Gnadenkirche
bei tollstem Frühlingswetter.

   

Die furchtbare Lage in Japan erfordert Hilfe und Zeichen der Solidarität. Erdbeben, Tsunami-Flutwelle und beschädigte, verstrahlende Atomkraftwerke: Das Team der Gnadenkirche und Ulrich Weber von RheinBerg TV haben deshalb binnen von nur zehn Tagen eine Benefiz-Veranstaltung auf die Beine gestellt. Die größte im Kölner Raum.
Das Bühnenprogramm  
Die Teezeremonie  

Alle Bands traten kostenlos auf, viele Ehrenamtliche halfen beim Programm.
Kölsch wurde gespendet. So vergrößerte sich der Gewinn.
Der komplette Erlös geht - ohne Abzug! - nach Japan. Der direkte Draht läuft über den Bergisch Gladbacher Teemeister Martin Knipphals und die Teeschulen vor Ort. Ihnen sind über 80 Prozent der Japaner jeden Alters angeschlossen, ihre leitenden Teemeister absolut lauter und mit der Situation der Menschen ihrer Umgebung bestens vertraut, so dass sie die Gelder dorthin leiten können, wo die Not am größten ist.

Bereits am 18. März 2011 hatten die Evangelischen und Katholischen Kirchengemeinden in Bergisch Gladbach und Bensberg kurzfristig zu einem Ökumenischen Bittgottesdienst für Japan und die Welt eingeladen.
Fotos vom Bittgottesdienst

  
Nicht nur eine japanische Flagge
wurde an der Gnadenkirche gehisst.
Rotweiß begegnete an vielen Orten
und in vielen Formen.
Ein auffälliges Zeichen der Solidarität bei
"Benefiz für Japan".
  
Ehepaar Franke (links) faltete und verkaufte
Origami-Kraniche.
1000 waren das Ziel, weil dann einer japanischen
Legende nach ein Wunsch in Erfüllung geht.
  

Freude über den Erfolg:
Pfarrer Thomas Werner (Mitte) mit Ehepaar Franke.
   

Spenden bitte!
So lautete die Devise, die am Ende
über 3000 Euro plus Verzehr 
einbrachte.


Kalla Piel und Conny Uphoff
vom Q1 Jugend-Kulturzentrum
motivierten zum Spenden
 wie viele andere Helfer auch.
   
Der Verzehr
lief über Bons.
Das erforderte
ehrenamtliche Kassenhüter
und -hüterinnen.
Links: 2x Conny
Rechts: Generationenbeauftragter
Andreas Kiriakidis mit Freundin Natalie.
   

Thomas Wilszewski (li) & Klaus Breuer
- das Team am Getränkestand.
  
Gemeindehelferin Dagmar Pelz
mal hier mal dort
als guter Organisations- und
Anpackgeist.
Meist am Grill mit Ehemann Uwe
anzutreffen.
   
Die japanische Teezeremonie
Martin Knipphals (links), Teemeister aus
Bergisch Gladbach und einer von nur fünf in Europa,
lud zur Teezeremonie - mit Verkostung.
  

Bedächtige Schritte:
Heißes Wasser aus dem Topf (links)
wird über zwei Löffelchen
grünes Teepulver (oben)
in die Teeschale gegossen (rechts).
  
Sodann werden Teepulver und Wasser
in der Teeschale mit dem Teebesen
verquirlt (links).
Das Getränk ist fertig (rechts)!

Diese Menge Tee
ist sehr gehaltvoll:
Sie entspricht
ein bis zwei Kannen Tee
und hält über längere Zeit munter.

    
Wie schmeckt's?
Klaus Breuer ist
als Nicht-Teetrinker skeptisch.
Die Dame mag Tee
und mochte diesen auf Anhieb
wegen seines frischen Aromas.
 
Der erste "Schüler"
wagt sich an die Tee-Handlung
heran.
Bedächtig kam das Teepulver
mit dem Teelöffel in die Teeschale,
sodann der Quirl in Aktion.
Teemeister Knipphals
ist über die spontane
Kunstfertigkeit des Mannes überrascht.
  

Uli Weber interviewte Teemeister
und Zen-Buddhist auf der Bühne.
  
Das Bühnenprogramm mit fünf Bands
Ulrich Weber und Ute Glaser
standen bei den Live-Auftritten
(rechts im Foto handerCover)

als Moderatoren-Team auf der Bühne.
   

Nein, Ute Glaser singt nicht.
Eine optische Täuschung
- glücklicherweise.
   
Auftakt bei den Live-Bands:
Zappes (links)!
Die junge Band aus der Region
sorgte für einen zünftigen Einstieg.
  
Danach heizten die Birds (rechts)
mit ihrem groovigen, rockigen Sound ein.
  

Fühlten sich wohl:
Drei Generationen Israel:
Birds-Sänger Engelbert Israel mit
Sohn und Enkel,
der am Schlagzeug einsprang.
  
Ganz groß nicht nur bei kleinen Fans:
Die Jungs von
Cat Ballou (links)
begeisterten mit eigenen Songs
die vielen Zuhörer.

Für viele ein Renner seit Jahren:
handerCover (rechts).
Die Gruppe legte wieder mal einen
bravourösen Auftritt hin.

  

Toller Schlusspunkt:
Farfarello mit Sängerin Dia,
durch etliche Auftritte in der Gnadenkirche
bereits bestens bekannt.
   

Zwar keine Band, hatte aber
auch unterhalten:
Puppenspieler Gerd Pohl trat im Saal auf.
    
Schnappschüsse von der Festatmosphäre
  
   
Fotos/Copyright: Ute Glaser
  
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