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| Offener
Beit Jala-Treff anlässlich der neuen Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach - Beit Jala am Montag, 10. Januar 2011, im Gemeindesaal Engel am Dom |
![]() Bürgermeister Raji Zeidan und seine Ehefrau Fatin aus Beit Jala/Palästina.
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Das Treffen war offen und dennoch festlich: Der junge Verein
"Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V."
hatte einen offenen Beit Jala-Treff mit Hilfe des Teams der Gnadenkirche
organisiert, um die neue Städtepartnerschaft von Bergisch Gladbach und
Beit Jala zu feiern. Es ist die zweite Städtepartnerschaft, die
es zwischen einer deutschen und einer palästinensischen Stadt gibt.
Vorreiter waren Bethlehem und Köln. Die Türen des Gemeindesaals Engel am Dom standen am Montag, 10. Januar 2011, ab 18 Uhr weit offen, um die vielen Wegbegleiter und Freunde dieser Brücken schlagenden Partnerschaft willkommen zu heißen. Bereits seit 2001 findet an der Gnadenkirche das Friedensgebet für Palästina und die Welt statt - an jedem ersten Mittwoch im Monat. Ehrengast
war der Bürgermeister von Beit
Jala
Raji Zeidan mit seiner Ehefrau Fatin. Tags zuvor hatte er im Bensberger
Ratssaal die Partnerschaftsurkunde mit Bürgermeister Lutz Urbach
unterzeichnet. Den Abend bereicherten musikalische
Darbietungen. Und natürlich bekam der palästinensische
Bürgermeister ein Geschenk von
Gnadenkirchen-Pfarrer Thomas Werner! |
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| Der Abend in Fotos | ||
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Axel
Becker (links), Vorsitzender des Vereins "Städtepartnerschaft Bergisch Gladbach – Beit Jala e.V." und Initiator der Städtepartnerschaft, führte durch den Abend und präsentierte die Urkunde die die Partnerschaft besiegelt: in 3 Sprachen: Deutsch, Arabisch und Englisch |
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Fotos
und Broschüren informierten im Gemeindesaal über Beit Jala, die Stadt, die von einer acht Meter hohen Mauer durchschnitten wird, die palästinensische und israelische Gebiete von einander trennt. Kalla Piel (ganz rechts) sorgte für neuen |
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Wer
war schon einmal in Beit Jala?![]() Etliche Anwesende zeigten auf. |
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![]() Bürgermeister Raji Zeidan sprach über Brücken ... |
![]() ... statt Mauern und fesselte seine Zuhörer. |
![]() Aber es durfte auch gelacht werden! |
![]() Stiller Partnerschaftsgenießer: Axel Becker unter den Flaggen der beiden Städte. |
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| Geschenk der Gnadenkirche | ||
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![]() Hausherr Pfarrer Thomas Werner überreichte Raji Zeidan den Turmspitz-Engel der Gnadenkirche: als Zeichen für Freiheit und Frieden. |
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![]() Generationenbeauftragter Andreas Kiriakidis übergab im Namen der Gnadenkirche ein gebackenes Hufeisen als glückbringende Erinnerung. |
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| Musikalisches Programm | ||
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Bernd
Schader (links) sang ein selbst komponiertes und selbst getextetes Lied, in dem es hoffnungsvoll hieß: "Über Mauern kannst du springen". Die Bibel, lag nicht nur in seinem Gitarrenkoffer, sondern hatte ihn zu dem völkerverständigenden Lied auch inspiriert. Seine Tochter, Schülerin der Integrierten Gesamtschule Paffrath, hatte 2010 an einem Theaterprojekt teilgenommen, das Bergisch Gladbacher und Beit Jalaer Schüler gemeinsam durchführten. |
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Die
jüdische Sängerin und Komponistin Eliane Schönmann-Delmar, die in Bergisch Gladbach lebt, trug ebenfalls eine Eigenkomposition vor, am Klavier begleitet von Kirchenmusikerin Susanne Rohland-Stahlke. Den arabischen Text, der sich mit dem Leid der trennenden Mauer zwischen Palästina und Israel beschäftigt, übersetzte die Sängerin fürs Publikum. Es folgte ihr inbrünstiges Plädoyer für das friedliche Miteinander (rechts). |
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![]() Danach: ein Drückerchen für die Sängerin von Anneliese Butterweck. Im Hintergrund klatscht beeindruckt Raji Zeidan. |
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| Finissage der Ausstellung "Brücken zum Frieden" von Hasida Landau | ||
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Im
Hintergrund schlugen die biblischen Motive der jüdischen Malerin Hasida Landau, die im Kibbuz Schlochoth lebt, einen Bogen. Die stille Präsenz der Aquarelle aus jüdischer Hand gingen mit den Worten des palästinensischen Bürgermeisters eine hoffnungsvolle Allianz ein. |
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![]() Anneliese Butterweck erläuterte ein Bild Landaus, das die Brüderlichkeit der Abraham-Söhne Isaak und Ismael thematisiert. Näheres zur Ausstellung |
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| Offenes Beisammensein & Gespräche | ||
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Gespräche
vielfältiger Art schlossen sich dem offiziellen Teil des Abends an. Fatin (links) und Raji Zeidan (rechts) fühlten sich sichtlich wohl. |
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![]() Natürlich gab's zum Miteinander leckeres gegen Hunger und Durst, das Gemeindehelferin Dagmar Pelz mit ihrem hilfreichen Team wunderbar angerichtet hatte. |
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| Übrigens: Perfekt wird die Städtepartnerschaft von Beit Jala und Bergisch Galdbach erst am 12. März 2011. Dann reist eine Delegation von der Strunde zum Festakt nach Palästina. Mitarbeiter der Gnadenkirche werden dabei sein. |
Fotos von der Urkunden-Unterzeichnung | |
| Fotos/Copyright: Ute Glaser | ||
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