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Vitalis Theater-Konzert in der Gnadenkirche, 23. Oktober 2010 Ein Leckerbissen der besonderen Art durfte in der Gnadenkirche an einem Samstagabend im Oktober verspeist werden: Ars Vitalis servierte - seinem Namen alle Ehre machend - lebendige Kunst. Kunst, mit vielen Facetten, bei der das ausführende Trio auch tatsächlich größtenteils in Bewegung war. Die Berliner gaben ihr Programm "Fahrenheit" zum Besten. Mit brillanter musikalischer Darbietung, poetischen Noten, witzigen Einfällen und skurrilen Momenten. Da wurde das ein oder andere Instrument durchaus schon mal in die Ecke geschmissen oder mit einem Tritt aus der Schusslinie befördert. Insgesamt entlockten die drei einfallsreichen Musikusse rund 30 "Instrumenten" Töne, wobei die Palette von Schlagzeug über Gitarre und Holz-Saxophon bis hin zu Plastikflasche, Tacker und Klebeband reichte. Und immer mit dabei: Hermand, der französische Hermann, ein gerupfter Plüschbär, der schon so einiges - darunter manches Tänzchen - mitgemacht hatte. Wie ein roter Faden zog sich seine Präsenz durch den Abend. Wer will, kann hier sein Schicksal verfolgen... |
Bär
Hermand...
... & Ars Vitalis |
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![]() Buddy Sacher |
![]() Klaus de Huber |
![]() Peter Wilmanns |
![]() Die drei sind Ars Vitalis aus Berlin. |
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![]() Meist an der Gitarre... |
![]() ...oft am Schlagzeug... |
![]() ...häufig am Saxophon & zig anderen "Instrumenten". |
![]() Eins der ungewöhnlichen Instrumente war dieses hölzerne Kästchen, das an eine Mischung aus Dudelsack und Akkordeon erinnerte. |
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![]() Es war mit einer Schnur an der Brust befestigt und wurde durch Rumpfbeugen bewegt/gespielt, dieweil Peter Wilmanns auch virtuos ins Sax blies. |
![]() Geräusche vom Band ins Mikro gespielt,... |
![]() ...merkwürdige Stimmlaute... |
![]() ...und Musik mit Papierstreifen, Plastikflasche & Co. |
Und Hermand tanzte... |
![]() ...ein seliges, inniges Tänzchen mit Klaus de Huber, liebevoll "fransösischsch" besungen. |
Und
alles unterm Kreuz. ![]() |
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Nach
ruhigen Partien - wie oben - folgten "krachende" Passagen, in denen die Post abging, in denen Musikalität, enthusiastisches Spiel und überraschende Momente sich paarten. |
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Peter
Wilmanns überraschte dabei immer wieder mit neuen Instrumenten. Darunter ein hölzernes Saxophon (links) und eine Melodika (rechts), wie Grundschüler sie gern benutzen. Selbst gefesselt mit Klebeband
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Durch farbige Akzente im Programm
verwandelte |
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![]() Und Hermand? Nachdem er beim Tanz ein Bein verloren hatte (rechts), hatte er ausgedient, nur sein Bein diente noch als Indianerfeder (oben)... |
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![]() ...beim skurrilen Gruppentanz. |
![]() All dem konnte nur ein Schuss ein Ende setzen. Bis zum nächsten Mal! |
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| Fotos/Copyright: Ute Glaser |
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